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10 Tipps wie Daten sichtbar werden

   

Wir leben im Daten-Zeitalter. Egal, ob für die persönliche Verwendung oder für Unternehmensbelange: Wir nutzen Daten immer häufiger, weil sie – richtig verknüpft – einen extrem hohen Informationswert für uns haben. Automatisiert erhoben und ausgewertet, können wir mit ihrer Hilfe nützliche Tipps, objektive Optimierungsempfehlungen sowie spannende Erkenntnisse erhalten. Deshalb nutzen wir Daten auch für (Daten-) PR und Marketing. Da bei der Kommunikation aber immer nur eine Essenz ohne umfangreichen Kontext vermittelt wird, ist es umso wichtiger, diese verständlich und leicht konsumierbar aufzubereiten. Wie du mit visualisierten Daten besser kommunizieren kannst, erklären wir in diesem Blogpost. 

Darum sollten Daten digital visualisiert werden 

Der Mensch hat eine sehr kurze Aufmerksamkeitspanne von etwa 8 Sekunden. Informationen müssen deshalb möglichst schnell erfassbar sein. Oftmals haben Menschen kein Interesse an langen Texten. Das zeigt sich vor allem bei der digitalen Mediennutzung. Die Online-Mediennutzung/Informationsbeschaffung stieg in den vergangenen Jahren stetig. Wenn du also Informationen verbreiten möchtest, ist es sinnvoll, dass du digitale Formate benutzt. Es wird vermutet, dass nur 6 % der geschriebenen Informationen aus/mit Büchern und Print-Formaten kommen/verbreitet werden. 94 % der Vermittlung finden digital statt. 

Bilder werden schneller verarbeitet als geschriebene Informationen 

Ein Mensch benutzt die Augen jeden Tag – den ganzen Tag. Dabei nehmen wir visuelle Informationen schneller wahr als Texte. Wir lesen nur länger, wenn wir uns aktiv dafür entscheiden. Visuelle Informationen verarbeiten wir hingegen pausenlos. Wir erfassen alles, was wir sehen. Und wir haben kaum Zeit. Botschaften werden deshalb mit Bildern schneller und gehaltvoller kommuniziert. Bilder können in der kurzen Zeit Emotionen auslösen (mittels Farben, Schriftarten) oder auch Geschichten erzählen (mittels Icons, Anordnung der Bildelemente). 

Datenanimationen erzeugen mehr Aufmerksamkeit 

Animierte Daten sind besonders hilfreich, um ein bestimmtes Verhalten oder eine Änderung darzustellen – zum Beispiel die Entwicklung von bestimmten Werten über eine Zeitperiode. Animationen orientieren sich an der realen Welt, geben sie aber vereinfacht und leicht erfassbar wieder. Zudem ist unser Gehirn darauf trainiert, Bewegungen besonders im Auge zu behalten. Sie erhalten direkt unsere Aufmerksamkeit. 

Markenidentität mit visualisierten Daten schaffen 

Visualisierte Daten sind stets als ein grafisches Kommunikationsmittel zu betrachten. Deshalb gilt auch hier: Die Art und Weise, wie die Informationen visualisiert werden, richtet sich idealerweise an dem Corporate Design des Unternehmens aus und verstärkt somit auch die Markenidentität. 

Unsere Beispiele: Infografiken für Endverbraucher*innen und Journalist*innen:

10 Tipps für die Visualisierung von Daten 

Daten und neue Erkenntnisse werden gerne für PR- und Marketingzwecke genutzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Reichweite zu schaffen. Du solltest dabei genau überlegen, wie du die Daten grafisch aufbereitest, um sie gut zu vermitteln. Dafür haben wir dir 10 praktische Tipps zusammengestellt. 

  1. Auseinandersetzung mit dem Kontext

Wenn du Daten erhoben und Erkenntnisse gewonnen hast, überlege: Welchen Kontext braucht es, damit das Ergebnis, die Botschaft leicht verstanden wird? Ist sie überhaupt interessant? Nicht jede*r steckt so tief im Thema wie du. Was sagen die Ergebnisse im Kontext aus – etwas Positives oder etwas Negatives? 

  1. Richtige Darstellungsform wählen

Die Darstellungsform ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: Empfänger*innen, Kanal, Empfangsgerät, Art der Informationen, Budget, etc. Handelt es sich um viele zusammenhängende Informationen mit bestimmten Mustern oder eher um Informationen, die keinen Bezug zueinander haben? In welchem Fall ist eine Visualisierung nötig und wo genügt eine Textinformation? Müssen die Informationen in einer bestimmten Reihenfolge dargestellt werden? Auch wenn Animationen grundsätzlich eine bessere Performance haben, ist es manchmal aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoller, mit statischen Bildern zu arbeiten. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, eine Infografik sowohl als statisches Bild für den Druck, als auch in animierter Form für digitale Medien zu gestalten. 

  1. Komplexität reduzieren und Unordnung vermeiden

Es ist wichtig, dass die Datenvisualisierung klar und konkret ist. Andernfalls kann es vorkommen, dass die Botschaft nicht ganz oder falsch vermittelt wird. Im besten Fall gibt es für die benutzten grafischen Elemente nur eine mögliche Interpretation – Icons eignen sich dafür besonders. Bei Unsicherheit bezüglich der Darstellung hilft die Google-Bildersuche und liefert Inspiration sowie gängige Motive. 

  1. Aufmerksamkeit und Blick lenken

Wenn die Informationen in einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden sollen, dann müssen die Blick- und Lesepfade intuitiv zu erkennen sein. Klare Pfade sind nicht nur für die optimale Kommunikation von Inhalten wichtig, sondern machen aus dem Betrachten und Lesen der Grafik eine spannende Erfahrung für die Augen. Bei Animationen ist wichtig, Filmsprache und -mechanismen zu kennen. Menschen besitzen die Fähigkeit, Bewegungen als Informationen zu interpretieren. Eine einfache Bewegung von links nach rechts wird als eine Ankunft wahrgenommen. Im Gegensatz wird eine Bewegung von rechts nach links als eine Rückkehr interpretiert. Diese und weitere Basics der Filmsprache helfen dabei, mit Daten eine Geschichte zu erzählen. 

  1. Form folgt Funktion

Auch wenn du komplett frei in der Gestaltung bist, sollte der Inhalt immer im Vordergrund stehen. 

  1. An guten Beispielen orientieren

Diese Websites bieten Inspiration: 

  1. Eine Geschichte erzählen

Wer Wissen im Bereich Storytelling hat, hat einen großen Vorteil: Denn vor allem bei der Darstellung von Prozessen oder beim Kommunizieren von emotionalen Themen kann eine Geschichte die perfekte Begleitung für die Dateninformationen sein. 

  1. Konsistenz und Wiedererkennungsfaktor einsetzen

Visualisierte Daten richten sich idealerweise nach einer definierten Designsystematik. Die Empfänger*innen können somit die visualisierten Daten schnell einer Marke zuordnen. Eine Designsystematik und Anwendungsvorlagen beschleunigen und erleichtern die Erstellung von Infografiken. 

  1. Social Media Algorithmen nutzen

Wenn du via Social Media kommunizierst, ist es sinnvoll, sich über die im Hintergrund arbeitenden Algorithmen zu informieren. In der Regel performen Videos und Animationen besser als statische Bilder. Beim (Paid-) Content gibt es teilweise Beschränkungen hinsichtlich des Textanteils. Bei Videos gibt zusätzliche Kriterien, die du beachten solltest: Längere Videos (über 20 Sekunden) in guter Qualität (ab Full HD) werden in der Regel von Social Media Plattformen bevorzugt. 

  1. Profis beauftragen

Brauchst du Support bei Visualisierungen, Infografiken, Animationen etc., bist aber selbst nicht versiert in der Erstellung, kannst du eine Agentur beauftragen. Pio verfügt über ein Expertenteam im Bereich Grafik Design und Kreation. Wir kennen die gesamte Bandbreite an Kommunikationsmöglichkeiten und erarbeiten den besten Mix aus PR- und Marketingmaßnahmen, um deine Daten sichtbar zu machen. 

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